Monatsarchiv: Juni 2009

Wir 25 %

Ich schreib’s jetzt einfach… auch wenn das mindestens 75% der Leser hier für absolut bescheuert halten werden.

Das Thema liegt mir schon lange im Magen, seit ich vor einigen Wochen von Bob Bly – der ja Vorbild von einigen von uns Textern ist – andeutungsweise etwas dazu las.

Ganz ohne Umschweife schrieb er in einem kurzen Artikel, dass er nicht gerne reist, nicht gerne tanzt, nicht gerne in Menschenmassen ist, am liebsten seine Ruhe hat – und dabei am liebsten liest oder schreibt. Punkt.

Wenn i-c-h das sage, werde ich immer angepöbelt, dass ich

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Fragen Sie einfach, wenn Sie etwas über E-Mail- oder Landing-Page-Texte wissen wollen

Meine 4 Financial-Infoprodukte, für die ich texte, laufen jetzt sogar noch besser, als vor der Krise. Und nach diesen 3 Tagen SIPA-Konferenz bin ich wieder zum Platzen voll mit neuen Erkenntnissen und Ideen…. die ich sehr gerne weitergebe.

Ich freue mich deshalb wirklich über Fragen zu meinem Weiterlesen

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Neue Berufe für Direct Marketer

Gestern abend hatte ich das Glück und sass beim Abendessen am Pontomac River in Georgetown, Washington D.C., neben Don Nicholas, Managing Partner der Mequoda Group. Die Mission der Mequoda Group ist HELPING PUBLISHERS MAKE MONEY ONLINE.

Ich weiss, dass dieses Unternehmen http://www.mequoda.com äusserst erfolgreich ist. Zu seinen Spezialgebieten gehört zum Beispiel auch die Optimierung von Landing Pages. Warum soll ich Ihnen dazu viel sagen, wenn Sie das sehr ausführlich auf deren

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Grössere Schrift bringt 12% mehr Response

Das machte mich ganz schön stutzig, was gestern Greg Krebiehl im Seminar „Landing-Page Optimazition“ zeigte. Am Beispiel einer „ugly Landing Page“, wie er sie nannte, führte er vor, wie kleinste Änderungen die Response ändern können.

Greg Krebiehl ist Marketingdirektor bei http://www.kiplinger.com , ein Verlag in Washington D.C., der verschiedene Finanz-Infoprodukte herausgibt.

Zum Beispiel brachte die Weiterlesen

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The most successful monthly periodical subscription piece ever

Entschudigen Sie vielmals. Das ging heute morgen wirklich komplett schief. Auf meinem neuen Mini-Laptop wollte ich noch die Anschlagszahl 60 pro Zeile eintippen. Statt der Null traf ich dann aber auf der kleinen Tastatur die Enter-Taste… und schon war’s weg das E-Mail.

Gerade komme ich aus einem Seminar des Freelance Copywriters Mark Everett Johnson. Er wurde mit einem 8-Seiten-Mail für den Mayo Clinic Health Letter berühmt. Sein relativ einfach geschriebenes Mail läuft nun schon seit – immer wieder leicht verändert – 14 Jahren.

Die amerikanische Zeitschrift Inside DirectMail bezeichnete diese Mail als „The most successful monthly periodical subscription piece ever.“

Mich fasziniert, wie simpel dieser sehr erfolgreiche Brief geschrieben ist. Zurzeit geht er so los:

„These days, you don’t usually get much for $1.97. But that’s the price for what could be one of the most valuable purchases you’ll ever make.“ Für diesen Preis kriegt man nämlich den Newsletter (Preis pro Ausgabe).

Gut finde ich die Idee, wie Mark Everett Johnson seine eigenen Mails aufpeppt oder seinen Kunden neue Formulierungen vorschlägt. Mit der Kommentar-Funktion von Word schreibt er immer den Satz: „What if it said?“ – und schreibt dann 2 Alternativformulierungen dazu.

Ich war der einzige, dem das Unwort über die Lippen kommen musste. Als ich bei einem Roundtable-Gespräch gefragt wurde, warum ich teilnehme, sagte ich unter anderem: „ …in der Krise will man doch besonders wissen…“ KRISE!!!!! Dieses Wort scheint hier auf der SIPA-Konferenz in Washington nicht zu existieren…

Gestern, Sonntag, dem ersten Konferenz-Tag bekam ich davon nichts zu hören. Keiner spricht von Krise. Sondern viel z.B von Twitter, das eine grosse neue Chance sei. Ein Marketingmanager sprach sogar von 57.000 Followern. (Ich werde Ihnen darüber bald mehr berichten.)

Typisch das Thema des Roundtable, an dem ich teilnahm: Longcopy vs. Shortcopy in Emails/Landingpages. Das alte Thema also. Neu diesmal nur, dass keiner widersprach: Alle Teilnehmer waren für Longcopy.

Ich führe gerade eine „wissenschaftliche Studie“ durch: Wie viele Links zum Response-Element in einer langen Copy. Früher hiess es immer, dass schon an den Anfang der Longcopy ein Abruf-Link hingehört. Am Montag waren alle, die ich fragte, der Meinung, dass nur am Ende der Copy ein Link sein darf. Weitere Links im Text würden die Responser mindern. Weil die Leser zu früh und zu unvorbereitet auf das Response-Element geraten – und bei Fragen nicht mehr zurückklicken.

Greg Krebiel, Marketing-Direktor von http://www.kiplinger.com/ (Finanz-Infordienste) und ich verabredeten uns, dass wir da Testergebnisse austauschen, sobald wir welche haben – und mein Auftraggeber zustimmt.

Einen schönen Spruch von Verleger und Texter Jim Sinkinson, der heute früh ein 3-Stunden-Seminar über Texten gab, habe ich mir aufgeschrieben:

Make a Big Promise,
Give an Easy Solution

Hier ist es gerade 8 Uhr morgens. In einer halben Stunde geht’s wieder los. Um 10:45 Uhr Bob Bly (jetzt um 1 Uhr Ortszeit aktualisiert: Bob Bly war verhindert, dafür kam Mark Everett Johnson)! „Email Copywriting Techniques That Engage Your Reader“. Der Saal wird wieder brechend voll sein. Zu Recht! Ich verrate Ihnen morgen alles…

(Aktualisiert: Der Saal war auch ohne Bob Bly brechend voll. Für uns Texter eine gute Botschaft: Unsere Kunst ist in der Branche sehr gefragt – auch wenn sich einer wie ich mit der Technik dumm anstgellt.)

Gerade traf ich beim Heraufgehen ins Hotelzimmer den Agenturchef Craig Huey aus Kalifornien. Er sagte mir, dass es mit Financial Infoprodukten wirklich sehr schlecht aussah. Aber seit April steigen die Responsezahlen wieder sehr steil an.

Bis morgen viele Grüße….

Peter J. Beck
Direct-Mailing-Texter
peterjuergenbeck@yahoo.com

PS: Dieses Word auf meinem Windows-Net-Laptop funktioniert nicht mehr!!!!! Ich habe mir http://www.openoffice.org draufgeladen. Funktioniert super. Auch darüber bald mehr. Für von Windows gequälte Texter gibt’s jetzt eine neue Lösung: Linux. Immer mehr Kollegen steigen darauf um. (Ja, Linux gibt’s schon länger, aber jetzt gibt es eine leichtere Umstiegsmöglichkeit. Auch die nutze ich gerade für meine Mini-Maschine. Auch darüber bald mehr.)

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